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Mit Mark Billinghurst auf der Suche nach Möglichkeiten für VR und AR Prototypen

Viele reden über virtuelle Realität (VR) und erweiterte Realität (AR). Aber zumindest in Neuseeland steckt die praktische industrielle Umsetzung noch in den Kinderschuhen. Ich hatte die Gelegenheit, Mark Billinghurst, einer der führenden Pioniere auf diesem Gebiet in Theorie und Praxis, den Vorstandsvorsitzenden und deren Mitarbeitern von ClearPoint und Putti diese Woche in Auckland vorzustellen. Darüber werde ich in den nächsten Wochen noch mehr berichten, denn Mark wird im Februar einen MagicLeap hackathon veranstalten.

Wie werden im Gesundheitswesen Neuerungen eingeführt?

Dieses Mal habe ich ein Team von Tower Insurance auf gemba mitgenommen. Gemba ist ein Konzept, dass zum Lean Werkzeugkasten gehört. Es geht dabei darum, mit eigenen Augen vor Ort zu sehen wie etwas funktionert oder verbessert wird. Wir haben das Auckland City Hospital besucht und vom Auckland Health District Board (ADHB) gelernt, wie im Gesundheitswesen Neuerungen eingeführt werden. Die folgenden Eindrücke stachen dabei besonders hervor: das Konzept des Freimachens von Zeit für die Pflege, das Abhalten von täglichen rapiden Runden, und der operative Ansatz des Design Labs. Letzteres bevorzugt die Messung des Nutzwertes der Umsetzung eines Portfolios gegenüber dem traditionellen sich vor allem auf des Messen der Investitionsrendite konzentrierenden Ansatzes. So wird experimentieren möglich.

Rapide Projekt Rückschau mit Gravity in Brisbane

Gravity hatte sein Team, das seit den letzten 18 Monaten an der Umsetzung eines SAP Projektes in Aruba arbeitet, nach Brisbane eingeladen, um eine Rückschau auf das Projekt zu veranstalten. Das Projekt wird für einen der größten Anbieter von finanziellen und steuerlichen Dienstleistungen auf der karibischen Insel umgesetzt. Dabei ging es darum nochmals hervorzuheben was gut gelaufen ist, zu identifizieren was besser hätte laufen können, um sich schließlich auf einige konkreten Verbesserungsansätze für die nächste Phase zu einigen. Es war zudem großartig, einige Leute wiederzusehen mit denen ich 2015 bei der Auckländer Stadtverwaltung zusammengearbeitet hatte.

Habe Davanti Consulting verlassen, um für Tower Insurance zu arbeiten

Es war kein leichter Abschied von Davanti. Ich bin wahrlich mit einem lachenden und einem weinenden Auge gegangen, da es toll gewesen wäre, noch an ein paar weiteren großartigen Davanti Projekten mitzuarbeiten. Aber die Möglichkeit, als Scrum Master an einem großen Transformation Programm für den Versicherer Tower Insurance mitzuwirken war einfach zu spannend, um mir die Gelegenheit entgehen zu lassen. In dieser Rolle arbeite ich mit zwei Teams von Entwicklern und einem Designteam daran, ein neues digitales Kundenerlebnis zu schaffen. Darüberhinaus habe ich die Möglichkeit, Business Teams von den Versicherungsdarlehen, Risiko, Controls und Rechtsabteilungen zu coachen und Agile über IT hinaus zu etablieren.

Bin eingeladen worden, beim Responsive Organisations Netzwerk mitzumachen

Responsive Organisations hat seinen Sitz in Berlin, und das Team um Sebastian Vetter hat mich eingeladen mitzumachen. Das Konzept von Responsive Organisations ist von der Schule der responsiven Architektur inspiriert. Darauf aufbauend hat Ethan Marcotte ursprünglich den Ansatz des responsiven Designs entwickelt, was infolge die Art und Weise wie wir an die Erfüllung von digitalen Usererlebnissen und das Kreieren von Nutzerschnittstellen herangehen, revolutioniert hat. Wiederum darauf aufbauend, hat sich Responsive Organisations – basiert auf einem eigens formulierten Manifestos – zum Ziel gesetzt, den Ansatz auf das nachhaltige Verändern von Organisationen anzuwenden, was diese letztlich befähigen soll, fortwährend innovative zu handeln.

Wandel für exponentielles Wachstum

Erich Bühlers neues Buch Leading Exponential Change ist seit heute bei Amazon erhältlich. Von mir ist ein kurzer Beitrag über Agile Team Lift-Offs dabei. Lesen lohnt sich! Dieses Buch befasst sich damit, wie wir als Menschen typischerweise in höchst veränderlichen Arbeitsverhältnissen handeln. Das Buch ist gespikt mit praktischen Ideen, die zeigen wie sich Unternehmensumstrukturierungen am besten durchführen lassen. Hierbei geht es vor allem darum, Unternehmensumstrukturierungen so anzupacken, dass die Firma einen größeren Grad an Flexibilität erlangt. Gleichzeitig ist es jedoch nötig, ein ausreichendes Niveau an Stabilität zu bewahren, um die Grundlagen für ein exponentielles Wachstum des Unternehmens zu schaffen.

Partnerschaft mit Innovate Strategy in Berlin

Machen wir uns nichts vor, große Organisationen sind typischer Weise langsam, wenn es darum geht, neue Produkte oder Dienstleistungen auf den Markt zu bringen. Davon inspiriert, wie start-ups operieren glauben diese großen Firmen, dass sie einfach schneller werden müssen, um erfolgreich zu sein. Das ist jedoch ein tragischer Trugschluss. Es stimmt zwar, dass Schnelligkeit wichtig ist. Es geht aber nicht darum, wie schnell ein neues Produkt oder eine neue Dienstleistung auf den Markt gebracht wird. Es geht vielmehr darum, wie schnell eine Organisation dabei ist, herauszufinden, was tatsächlich funktioniert und was nicht. Mehr hier: www.innovate-strategy.com 

Der Lean Analytics Ansatz und Scrum

Wie könnten wir die agilen Prinzipien des Scrum auf den Ansatz der Lean Analytics anwenden? Folgendes Vorgehen schient möglich. Ähnlich dem handhaben eines Produktbacklogs fangen wir damit an, eine geordnete Liste von Hypothesen zu erstellen. Wir wählen daraus zunächst eine Hypothese aus und definieren dann ein Experiment. Für dieses Experiment legen wir die Rahmenbedingungen fest, z.B. was wir messen wollen, wie lange unser Analyse-Sprint dauern soll, auf welchem Niveau von statistischer Analyse wir uns bewegen wollen, was wir hinsichtlich Systemintegration, und dem Umsetzen eines Pilotprojekts beachten müssen. Während wir das Experiment durchführen, konstruieren wir ein Zielpublikum, extrahieren Daten und führen statistische Analyse durch. Das schafft die Grundlage für Berichte, Empfehlungen, und Praxis bezogene Handlungsvorschläge.
Im Team benötigen wir dafür einen Dateningenieur, einen Datenanalysten, einen Datenwissenschafter, und einen Teamfacilitator.
Als Tools dienen uns Google Analytics, Optimizely, Tableau und Computersprachen so wie R und Python.